In Deutschland werden von Seiten der Ministerien und Behörden vielfältige Informationen zum Thema Nanotechnologien zur Verfügung gestellt. Sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene reicht das Informationsangebot von Broschüren über Informationsveranstaltungen bis hin zu Internetplattformen.
Nanomaterialien kommen in vielen verschiedenen Formen und Anwendungsbereichen zum Einsatz. Das BMBF gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen gut strukturierten Überblick über die aktuellen Einsatzgebiete und die Möglichkeit zukünftiger Entwicklungen.
Verbraucherinnen und Verbraucher können sich außerdem auf dem Portal der Hightech-Strategie der Bundesregierung über die Breite der Nano-Aktivitäten des BMBF in verschiedenen Projekten und Forschungsbereichen informieren.
Weiter hat das Bundesforschungsministerium hierzu die neue "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" vorgestellt. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
Drei wissenschaftliche Ausschüsse der Europäischen Kommission (SCCS, SCHER und SCENIHR) erstellen regelmäßig fachlich fundierte Stellungnahmen zu Fragen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der öffentlichen Gesundheit.
Um diese Erkenntnisse, Gutachten und Stellungnahmen für die breite Öffentlichkeit einsehbar und verständlich zu machen, veröffentlicht die Europäische Kommission die wichtigsten Zusammenfassungen auf entsprechenden Internetseiten.
Neben vielen anderen Themenbereichen sind auch zu Nanotechnologien zahlreiche Zusammenfassungen vorhanden, die dieses komplexe Thema auch für Laien verständlich machen. Auf den Internetseiten kann der interessierte Verbraucher sich den Themen über ein Fragenmenü nähern und erhält somit einen strukturierten Überblick.
Die rollende Ausstellung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) informiert über die Chancen und Risiken der Nanotechnologien und zeigt Berufsaussichten in diesem Forschungsgebiet auf. Besucher können sich über zahlreiche Themen informieren - in etwa wie Nano-Farbstoffe fälschungssichere Scheckkarten ermöglichen oder warum ausgerechnet Nano-Schaumstoffe besonders gut Wärme und störenden Lärm dämmen können.
Der Truck wird in den kommenden drei Jahren quer durch Deutschland touren und unter anderem vor Schulen, vor Universitäten oder auch auf Marktplätzen und auf Großveranstaltungen über die Nanotechnologie informieren. Der nanoTruck ist für Veranstalter und Besucher kostenfrei.
Das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat für Verbraucherinnen und Verbraucher eine Liste von häufig gestellten Fragen zur Nanotechnologie zusammen gestellt. Auf verständliche Weise werden Fachbegriffe erklärt und erläutert, in welchen Produkten Nanomaterialien vorkommen. Anwendungen in verbrauchernahen Produkten wie z.B. Lebensmittel und Kosmetika wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet und Fragen zur Risikobewertung beantwortet.
Die Fragen und Antworten werden regelmäßig überarbeitet, so dass die Verbraucher hier Einblick in den aktuellen Stand der Forschung bekommen.
Link zum Internetportal des BfR "Ausgewählte Fragen und Antworten zur Nanotechnologie"
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert über Fragen der Sicherheit und Gesundheit beim betrieblichen Umgang mit Nanopartikeln. Unter anderem finden sich weiterführende Informationen zu folgenden Themen: