Unternehmen und Verbände

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Unternehmen und Verbänden, die Informationen zu ihren Internetauftritten auf verschiedenen nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt haben und dort Risikothemen auf verständliche Weise ansprechen. Es handelt sich um eine vorläufige Auswahl, die kontinuierlich erweitert wird. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Gute Übersichten zu den wirtschaftlichen Akteuren im Bereich Nanotechnologien finden Sie über die Links rechts in den blauen Kästen.

BASF SE

Die BASF SE stellt auf ihren Internetseiten umfangreiche Informationen zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien zur Verfügung. Hier finden sich Hinweise auf den Verhaltenskodex (welcher sich zu den in der Nanokommission ausgearbeiteten Prinzipien der Bundesregierung  bekennt), zur Sicherheit der Produkte, Maßnahmen des Arbeitsschutzes sowie Fragen der Umweltverträglichkeit. Die Funktion der Produkte wird in anschaulichen Filmen für Verbraucher erläutert. Weitere Links dokumentieren die verschiedenen Dialogaktivitäten.   

Link zum Verhaltenskodex (Code of Conduct) der BASF (.pdf, 29.99 KB)

Seit März 2009 gibt es eine neue Webseite zu dem Thema Arbeitsschutz.

Im Juni 2009 veröffentlichte die BASF SE eine Studie zur Mutagenität von verschiedenen Nanomaterialien.

Link zu den Nanotechnologieseiten der BASF

Bayer MaterialScience

Bayer informiert im Rahmen seiner internationalen Imagekampagne "Science for a better life" über Anwendungsmöglichkeiten von Nanomaterialien. Berichtet wird über die Vision eines Aufzugs ins All (Space-Lift) sowie über bereits realisierte Anwendungen im Bereich Sport (z.B. für Sportgeräte wie Tennis- und Baseballschläger). Bayer MaterialScience hat darüber hinaus eine Presse-Seite, auf der weitere Informationen zu Produkten sowie zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien  verfügbar sind. Zum Download stehen außerdem verschiedene Prospekte zu den Nanotechnologie-Produkten von Bayer zur Verfügung. Seit Januar 2009 koordiniert Bayer MaterialScience das Verbundprojekt Inno.CNT.

Link zur Imagekampagne von Bayer

Link zur Nanotechnologie-Presseseite von Bayer MaterialScience (Anmeldung erforderlich)

BG Chemie

Die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie ist gesetzlicher Unfallversicherungsträger für Chemie- und chemieverwandte Unternehmen und hat ihren Sitz in Heidelberg. Hiermit ist sie bei über 134 000 Mitgliedsbetrieben dafür zuständig, Arbeits- und Wegeunfällen vorzubeugen und Betroffene solcher Unfälle medizinisch zur Seite zu stehen, Entschädigungen zu leisten sowie die berufliche Rehabilitation in die Wege zu leiten.

Im Haus der BG Chemie fand eine erste nationale Beratung zum Thema „Explosionsschutz im Umgang mit "Nanopartikeln“ statt, um den aktuellen Erkenntnisstand zu prüfen und neue Forschungsfelder festzulegen. Handlungsbedarf bestehe vor allem bei der Validierung/Normierung neuer Prüfapparaturen, bei der Erklärung von Abweichungen durch systematische Prüfpläne,  bei der Erweiterung von Stoffdatenbanken sowie bei der Einbeziehung von Herstellern und der Kommunikation von Untersuchungsergebnissen. Die Ergebnisse der Beratung stehen in ausführlicher Form in einem White Paper nach einer kurzen Registrierung auf der verlinkten Seite kostenlos zur Einsicht zur Verfügung.

Link zum White Paper „Nanostäube und Explosionsschutz“

Link zu weiteren Informationen auf der Webseite der BG Chemie

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL)

Der BLL behandlelt auf seinen Internetseiten das Thema Nanotechnologien ausführlich. Verschiedene Stellungnahmen verweisen darauf, dass die Lebensmittelwirtschaft grundsätzlich an Forschung und Neuentwicklungen in diesem Bereich interessiert sei, bei strikter Beachtung des regulatorischen Rahmens.

"Gegenwärtig haben neue Produkte in diesem Bereich jedoch noch keine Marktbedeutung", schreibt der BLL auf den eigenen Internetseiten. Im Dezember 2009 veröffentlichte der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft ein aktuelles Sachstands- und Positionspapier "Nanotechnologien im Lebensmittelbereich", in dem die Befürwortung einer sachorientierten Kommunikation, die  Prämisse der Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine Aufzählung bereits exisiterender Anwendungen im Lebensmittelbereich, dokumentiert sind.

Link zum Sachstands- und Positionspapier "Nanotechnologie im Lebens­mittel­bereich" der BLL (.pdf, 106 KB)

Link zur Nanotechnologie-Seite des BLL

CEFIC

CEFIC (franz. Conseil Européen de l’Industrie Chimique) ist der Wirt­schafts­verband der europäischen chemischen Industrie.

Der europäische Verband der Chemischen Industrie hat 2007 das Dialogprojekt "Enabeling Sustainable Innovation of Nanotechnologies" gegründet. Vertreter­innen und Vertreter aus Unternehmen der Mitgliedstaaten, Politik und Behörden, Wissenschaft und NGOs arbeiten zu Fragen des verantwortlichen Umgangs mit Nanomaterialien.

Auf der Webseite sind ein  Positionspapier und ein  Strategiepapier zum Thema Nanotechnologie zu finden. 

Link zu CEFIC

Colipa - The European Cosmetic Association

Colipa ist der Europäische Verband der Kosmetikindustrie. Zu den Mitgliedern gehören 18  internationale Kosmetikunternehmen sowie 25 nationale Interessenverbände.

Auf der Nanotechnologieseite des Verbandes wird nach einer kurzen Einleitung über Nanotechnologien näher auf verschiedene bereits verwendete Produkte und Anwendungen  in der Kosmetikindustrie eingegangen. Weiter wird auf die Bedeutung von Sonnenschutz-Crèmes zur Hautkrebs-Vorsorge  und auf Aspekte der Risikobewertung hingewiesen.

Link zur Nanotechnologieseite von Colipa in englischer Sprache

Evonik Industries AG: Nanotechnologie

Auf den Nanotechnologie-Seiten der Evonik Degussa wird Grundlagenwissen zur Nanotechnologie vermittelt und über Positionen, Anwendungsfelder, Forschungsbereiche sowie Maßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien berichtet. Links zu Dialogaktivitäten und verschiedenen Initiativen rundet das Informationsangebot ab. Sehenswert sind darüber hinaus die Bilder des jährlich stattfindenden Wissenschaftskunst-Wettbewerbs "nano+art.", der von Evonik unterstützt wird.

Link zu den Nanotechnologieseiten von Evonik

forumnano - Unternehmerinitiative für nachhaltige Nanotechnologie

Das Aktionsbündnis forumnano vertritt die Interessen führender mittelständischer  Unternehmen, die mit Nanotechnologien arbeiten. Forumnano bündelt die politische und gesellschaftliche Kommunikation, setzt sich für das Thema Nachhaltigkeit ein und informiert die Öffentlichkeit über Chancen und Potentiale der Nanotechnologie. Zu den wichtigsten Anliegen der Unternehmerinitiative gehört die Sicherstellung von Transparenz und gemeinsamen Qualitätsstandards in der Nanotechnologie. Dazu hat forumnano gemeinsam mit internationalen Partnern einen Verhaltenskodex (Responsible NanoCode) und das erste Gütesiegel für Nanoprodukte, "Nano inside", entwickelt. Außerdem fördert forumnano "green nano" – nachhaltige Produkte und Lösungen, die auf Nanotechnologie basieren.

Link zur Website des forumnano

Henkel

Das Unternehmen informiert auf seinen Internetseiten zu Dialog-Aktivitäten und Produkten aus dem Bereich Nanokeramik-Beschichtungen und Zahnpasta. Die Firma Henkel ist Mitglied in der deutschen „NanoKommission“, in der sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden sowie Verbraucher- und Umweltschutzverbänden zu Chancen und Risiken der Nanotechnologie austauschen.

Link zur Website von Henkel

IBM

Die IBM gehört zu den Pionieren auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Die beiden Forscher Roher und Binning aus dem IBM-Labor in der Schweiz bekamen für die Entwicklung des Raster-Tunnel-Mikroskops den Nobelpreis verliehen. Die Internetseiten von IBM geben einen guten Überblick über Studien, Forschungsarbeiten und Projekte der letzten Jahre sowie den laufenden Projekten im Bereich Bio­nano­techno­logie, Charak­terisierung, Nano­elektronik, Nano­materialien, Nano­mechanik und Quantum-Systeme.

Die Nanotechnologie-Seite der IBM ist nur auf Englisch verfügbar.

Link zur Nanotechnologie-Seite von IBM (engl.)

Nanogate

Die Nanogate AG vertritt in verschiedenen Projekten, die sich mit Sicherheitsfragen rund um Nanotechnologien befassen, kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Unter dem Stichwort "Verantwortung und Initiativen" stellt das Unternehmen auf seiner Internetseite Informationen zu verschiedenen Projekten, zur Qualität und Produktsicherheit zusammen. Darunter befinden sich nationale und internationale Projekte, wie z.B. NanoSafe. Das Unternehmen ist außerdem in der NanoKommission der deutschen Bundesregierung vertreten.

Link zur Seite Corporate Social Responsibility der Nanogate AG

Nanotechnology Industries Association (NIA)

Die Nanotechnology Industries Association (NIA) ist ein branchenübergreifender Industrieverband mit Sitz in Brüssel. Der Verband existiert seit 2005 und umfasst Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Bereichen der Industrie, die nanotechnologische Produkte in unterschiedlichen Phasen des Lebenszyklus herstellen, verarbeiten oder vertreiben.

Die NIA ist ein repräsentativer Verband, dessen Zielsetzung es ist, die Interessen der Industrie gegenüber Regierungen zu vertreten, bei Regulierungs- und Standardisierungsprozessen mitzuwirken, die öffentliche Debatte mit zu gestalten und die Vorteile der Nanotechnologie zu kommunizieren.

Link zur Website des NIA

VCI - Verband der Chemischen Industrie

Der VCI hat unter dem Stichwort Nanomaterialien ein umfangreiches Informationsangebot für Hersteller, weiterverarbeitende Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbraucher auf seiner Webseite aufgebaut. Allgemeine Grundlagen über Materialien, ihre Anwendungsbereiche und zukünftige Potentiale werden ergänzt durch die verschiedenen Dialogaktivitäten des VCI.

Darüber hinaus wurden verschiedene Leitfäden zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien und zur Informationsweitergabe entlang der Lieferkette entwickelt. Diese Leitfäden sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar, da die Dokumente im Rahmen der internationalen Harmonisierungs­bestrebungen auch bei der Europäischen Union und der OECD eingebracht wurden.

Link zur Website des VCI

VDI - Verein Deutscher Ingenieure (Technologiezentrum)

Das VDI-Technologiezentrum unterhält eine Abteilung "Nanotechnologie", in der verschiedene nationale und internationale Projekte koordiniert, begleitet und veröffentlicht werden. Ziel ist der  gezielte Wissenstransfer durch die Bildung von hochqualifizierten Netzwerken und Expertenforen sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Das VDI-TZ unterhält ein eigenes Technologieportal zum Thema Nanotechnologien und verlinkt auf verschiedene Projekte, wie z.B. Nano-Map, einen Überblick zu nationalen Akteuren im Bereich Nanotechnologien, zum Projekt Nano-Bildungslandschaften oder zum EU-Projekt ObservatoryNano. 

Link zum Technologieportal

Link zum VDI Technologiezentrum

VdL - Verband der deutschen Lackindustrie

Die deutsche Lackindustrie arbeitet seit mehreren Jahren an der Realisierung so genannter Smart Coatings. Hochkratzfeste Lacke, antibakterielle oder so genannte easy to clean-Beschichtungen sind für einige Verwendungszwecke bereits verfügbar. Ein Beispiel für das Engagement im Bereich Risikobewertung von Nanotechnologien ist die, zusammen mit der TU Dresden durchgeführte Studie, zu den Abriebeigenschaften von Lacken, die auf einem Stakeholder-Workshop bei CEFIC präsentiert wurde.

Link zur Präsentation der Studie (Englisch)

Ein Leitfaden zum verantwortungsvollen Umgang mit Nanoobjekten, welcher sich explizit auf die Prinzipien des NanoDialogs der Bundesregierung beruft, ist auf der Website des Verbands auf deutscher und englischer Sprache abrufbar. Außerdem ist dort ein Positionspapier zum Thema Nanotechnolgien einsehbar.

Link zum Download der deutschen Version des Leitfadens (.pdf, 70,93 KB)

Link zum Positionspapier des Verbands der deutschen Lackindustrie

Link zur Website des Verbands der deutschen Lackindustrie

Nano-Unternehmen in Hessen

Der Kompetenz- und Infrastrukturatlas Nanotechnologien in Hessen enthält Profile von über 160 Nano-Unter­nehmen, Netzwerken, For­schungs­einrichtungen und Hoch­schulen in Hessen.

Link zum Kompetenz- und Infra­struktur­atlas Nanotechnologien in Hessen

Nano-Map: Übersicht zu Nano-Akteuren

Das VDI Technologiezentrum bietet eine gute Übersicht zu den in Deutschland tätigen Nanoakteuren.

Link zur Nano-Map

Nano-Produkte weltweit

Das Woodrow Wilson International Center for Scholars hat im Zuge des Projekts "Projects on Emerging Nano­techno­logies" eine Liste mit über 800 Nano-Produkten zusammen­gestellt.

Link zum Woodrow Wilson Inter­national Center for Scholars (engl.)


Eine umfassende deutschsprachige Produktdatenbank für innovative Pro­dukte, Materialien, Gerätschaften und Technologien aus den Bereichen Nanotechnologie und Ober­flächen­technik mit rund 450 Einträgen bietet die Website nanoproducts.de.

Link zur Produktdatenbank nanoproducts.de

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